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Jahresbericht 2012

Bericht zur Jahreshauptversammlung 2012 „Förderverein Notarztstandort Freilassing e.V.“
Zeit: 11.02.2012, nach Jahreshauptversammlung der NAG Freilassing, ca. 20:00 Uhr
Ort: Gasthof Rieschen

Tagesordnung:
Begrüßung
Begrüßung der Anwesenden sowie von Herrn Zekert (Rettungsdienstleiter Kreisverband BGL)

Beschlussfähigkeit
Die Einladungen wurden an die Mitglieder rund vier Wochen vor der Versammlung geschickt. Die Frist liegt bei zwei Wochen. Eine fristgerechte Einladung hat stattgefunden. Allerdings wurde eine Einladung eines Paares mit gleicher Adresse an nur eine Person adressiert. Da aber J. Bauer durch ihren Lebensgefährten Tom Müller rechtzeitig Kenntnis von Einladung erhalten hat, ist der Sachverhalt einer fristgerechten Information/Einladung gegeben (Emailverkehr/Telefonat hat stattgefunden).
Anwesend: 8 (davon 1 x passiv)
Abwesend: Entschuldigt: 9
Unentschuldigt: 0 (s. Liste, auf Anfrage erhältlich)

Es sind weniger als die Hälfte der Mitglieder anwesend. Somit ist eine Beschlussfähigkeit primär nicht gegeben, gemäß der Satzung des Fördervereins § 15: "……. Ist weniger als die Hälfte der Mitglieder anwesend, kann die Mitgliederversammlung erneut und zeitlich unmittelbar darauf einberufen werden; sie ist dann ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig. Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit gefasst, Satzungsänderungen bedürfen einer ¾ Mehrheit der aktiven anwesenden Mitglieder……"
Es wird vom 1. Vorstand eine neue Versammlung im unmittelbaren Anschluss einberufen. Es gibt keine Gegenstimmen. Somit ist die Beschlussfähigkeit in der neuen Versammlung hergestellt.

Antrag Änderung Tagesordnung
Es wird der Antrag des 1. Vorstands zur Änderung der Tagesordnung mit der Erweiterung des Punktes Satzungsänderung stattgegeben.

Antrag zur Änderung Satzung
Um in Zukunft längere Einführungen bei fehlender Beschlussfähigkeit durch eine geringe Anzahl von anwesenden Mitgliedern zu vermeiden, wird vom 1. Vorstand der Antrag gestellt, in der Satzung folgende Passage:
"Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen wurde und mindestens die Hälfte der Mitglieder anwesend ist. Ist weniger als die Hälfte der Mitglieder anwesend, kann die Mitgliederversammlung erneut und zeitlich unmittelbar darauf einberufen werden; sie ist dann ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig. Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit gefasst, Satzungsänderungen bedürfen einer ¾ Mehrheit der aktiven anwesenden Mitglieder……"
durch:
"Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen wurde. Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit aller anwesenden Mitglieder und Satzungsänderungen mit einer ¾ Mehrheit der aktiven anwesenden Mitglieder gefasst."
zu ersetzen.
Der Antrag wird nach einiger Diskussion abgelehnt.
Begründung: Bisherige Praxis hat sich trotz des erhöhten Aufwands bewährt.

bisherige Anschaffungen/Ablauf/Schwierigkeiten/Erfahrungsberichte/Leitlinien
Der 1. Vorstand gibt einen Überblick über das vergangene Jahr mit nochmaliger Vorstellung der Neuanschaffungen. Er verweist auf die stattgefundenen Fortbildungsveranstaltungen (Bringschuld des FV) und die entsprechende Holschuld der teilnehmenden Notärzte und deren Verantwortung bei Verwendung der Gerätschaften. Es werden kurz Einsätze mit den Geräten besprochen. Bisher reibungslose Abläufe. Ein entstandener Schaden konnte ohne finanziellen Aufwand durch eine Näherei behoben werden (abgerissener Trageriemen des LUCAS 2-Rucksacks durch Polizei). Auch konnten die Investitionen durch neue Leitlinien bekräftigt werden. Bitte um Rücksicht auf Material des FV.

Neue Mitglieder:
2011: Dr. Christoph Schmied, Judith Bauer, Tom Müller
Austritte 2011: Florian Krahmer

Zukunftsplanung
Akquise von Spenden
Rundbrief
Akquise und Verteilung durch Dietrich Podehl

Kassenbericht/Steuerberater
Jürgen Huber als Kassenwart stellt seinen Kassenbericht vor:
KONTOSTAND
01.01.2011 2396,90
31.12.2011 11637,99
DIFFERENZ 9241,09

AUSGABEN
Behörden 86,21
Steuerberater 380,80
Konto 3,00
Büro 49,25
Investitionen 4444,65
SUMME 4963,91

EINNAHMEN
Spenden 13245,00
Beiträge 960,00
SUMME 14205,00

Differenz Ausgaben - Einnahmen 9241,09

Investitionen:
EZ-IO 1588,65
COHb-Gerät 2856,00
Ergänzend wird durch den 1. Vorstand noch hinzugefügt/zur Diskussion gestellt:
Es wird darauf hingewiesen, dass die Bezahlung des LUCAS 2 mit rund 9.900,00 € erst Anfang 2012 gem. Rechnung durchgeführt wurde. Zur Diskussion gestellt wurde die Praxis, einen Steuerberater als Prüfer unserer Finanzen und zugleich für die Erstellung der Steuererklärung alle zwei Jahre hinzuzuziehen.
Vorteile:
Der Steuerberater Dr. Klarner ist auch in dem FV des Lokschuppens in Rosenheim involviert und hat damit Erfahrung. Außerdem ist bei entsprechenden Anfragen eine Qualität der Überprüfung und somit Seriosität gegeben.
Nachteil:
Die Kosten belaufen sich auf ca. 350 bis 400 € alle zwei Jahre und sind damit der größte Kostenfaktor in den Verwaltungsausgaben.
Fazit:
Beibehaltung der Überprüfung durch den Steuerberater Dr. Klarner.

Bankangelegenheit ETAN
Eine Umwandlung durch Vorgaben der Bank hat auf ETAN stattgefunden.

Einrichten einer Internetadresse/Website
wer, wann, wie? Neuauflage des Infoflyers. Es wird im Vorstand nach Lösungen gesucht.
Rundbrief an Spender und Mitglieder ist in Arbeit und wird als Entwurf im Vorstand und Gabi Zelzer zur Korrektur vorgelegt.

Entlastung des Vorstandes
Der Vorstand wird einstimmig entlastet.

Neuwahl Vorstand
Der bisherige Vorstand mit Dr. med. Maximilian Schandert als 1. Vorstand, Ralf Uphues als 2. Vorstand, Jürgen Huber als Kassenwart und Dr. Thomas Schrader als Schriftführer werden in Ihrem Amt jeweils einstimmig bestätigt. Die Wahl wird angenommen. Dietrich Podehl will sich für zukünftige Vorstandsaufgaben einarbeiten.

Investitionen 2012, Vorschläge/Wünsche
Dieser Punkt wird mit Fragen/Anregungen der Sitzung der Notarztgemeinschaft aufgrund von Überschneidungen zusammengelegt (s.u.).

Fragen/Anregungen
Dieser Punkt wird mit Fragen/Anregungen der Sitzung der Notarztgemeinschaft aufgrund von Überschneidungen zusammengelegt:
Im Anschluss an die Jahreshauptversammlung des Fördervereins Notarztstandort Freilassing werden Probleme, Anregungen, Änderungen usw. diskutiert.

NEF und NA-Appartement:
Hr. Zekert gibt bekannt, dass ein Neu- bzw. Umbau der Rettungswache Freilassing im Jahr 2012 ansteht. Hierbei ist ein NA-Appartement eingeplant, welches vollständig abgetrennt von der Rettungswache ist und eine Küche und Bad beinhaltet. Detailangaben sind noch nicht möglich, da alles noch in der Planungsphase ist. Er wünscht sich aber Vorschläge der Notärzte bezüglich Ausstattung und Rahmenbedingungen, um diese einplanen zu können. Auf Nachfrage der Notarztgemeinschaft, ob eventuell auch das „Zivi-Zimmer“ im ersten Stock zur Verfügung stehe, konnte Hr. Zekert keine Aussage treffen, da er sich erst mit dem KGF besprechen muss.
Laut RDL wird höchstwahrscheinlich als NEF ein Skoda Octavia Scout (Allrad) als Neufahrzeug in Dienst gestellt. Dieses Fahrzeug wird nach DIN ausgestattet (Perfusor, Kühl- und Wärmefach, Medumat Transport und einem Corpuls C3). Das NEF Bad Reichenhall wird lt. Aussage RDL nicht an den Standort Freilassing verlegt.

Medikamente:
Bezüglich der Medikamenten-Ausstattung soll ein Arbeitskreis gebildet werden, ist Aufgabe der ÄLRD. Prinzipiell soll die Ausstattung der RTW’s verringert werden und nur noch die NEF’s eine Vollausstattung an Medikamenten haben. Die BTM-Problematik wird in nächster Zeit seitens des KV BGL besser geregelt werden. Die BTM’s sollen von den RTW’s genommen und nur noch auf den NEF’s vorgehalten werden (Problematik Berchtesgaden). Außerdem soll jeweils ein Arzt der Notarztgemeinschaften für BTM-Angelegenheiten der zugehörigen Rettungswache verantwortlich sein.

Medizinische Studien Salzburg:
Dr. Ralph Woidke (OA UKH Salzburg) stellt zwei Studien (VITRIS, FinTIC) vor, welche zurzeit am NEF Salzburg und C6 durchgeführt werden. Er bittet um Mithilfe und Unterstützung bei der Durchführung der Studien. Eine E-Mail mit den beiden Studienprotokollen wird an die Mitglieder der Notarztgemeinschaft versandt.

Kommunikation Salzburg – Freilassing:
Dr. Ralph Woidke regt nochmals an, die Kommunikation zwischen der Notarztgemeinschaft Freilassing und den Notärzten Salzburg bzw. Leitstelle Salzburg mittels eines Treffens bzw. Gespräches zu verbessern, da die Ressourcen noch nicht optimal genutzt werden (vgl. Rettungsleitstelle Innviertel).

Zusatzausstattung NEF Freilassing:
Hr. Dr. Michael Eisert (ÄLRD) wird gebeten, eine entsprechende Verfahrensweise für die ILS Traunstein bezüglich der Zusatzgeräte (LUCAS und COHb-Meßgerät) des NEF Freilassing auszuarbeiten. Es soll dadurch möglichst verhindert werden, dass die beiden Geräte ohne den NA Freilassing „ausgeliehen“ werden. Hr. Markus Zekert wird sich bezüglich der Versicherung (Beschädigung, Abhandenkommen) dieser Geräte, welche nicht vom BRK gekauft worden sind, erkundigen. Hr. Dr. Michael Eisert erkundigt sich zusätzlich über eine sog. „Elektronik-Versicherung“ und gibt die Informationen an den RDL und den Hr. Dr. Maximilian Schandert (Vorstand Förderverein Notarztstandort Freilassing) weiter.
Zudem muss noch die MPG-Verantwortung bezüglich der Zusatzgeräte geklärt werden, da diese Geräte nicht dem BRK gehören, sondern der Notarztgemeinschaft bzw. dem Förderverein. Da das intraossäre Zugangssystem (EZ-IO®) jetzt zur Standardausstattung der RTW’s und NEF’s gehört, übernimmt lt. RDL Zekert der KV BGL die Beschaffung und Bezahlung der Verbrauchsmaterialien.