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Über uns

Bei der Notarztgemeinschaft Freilassing handelt es sich um einen Zusammenschluß von Notfallmedizinern. Der Notarztstandort versorgt primär neben der Stadt Freilassing auch die
Surheim und der Markt Teisendorf. Wir stellen somit die notfallmedizinische Versorgung von ca. 47.000 Einwohnern des nördlichen Landkreises sicher.

Im Jahr 2013 wurde der Notarzt Freilassing von der ILS Traunstein zu 1424 Einsätzen alarmiert, das bedeutet 3,9 Einsätze in 24 Stunden. Den Hauptanteil machten medizinische Notfälle (Herz-, Lungenerkrankungen usw.), gefolgt von Unfällen aller Art (Verkehrs- Freizeit- und Arbeitsunfällen) aus.

Unser Team besteht aus 39 Notärzten, darunter finden sich Fachärzte für Chirurgie, Innere Medizin, Anästhesie und Allgemeinmedizin, sowie Ärzte mit mehrjähriger Weiterbildung in den Fachgebieten. Somit sind alle Bereiche der Notfallmedizin abgedeckt. Dies sichert eine fachlich kompetente Notfallversorgung. Alle tätigen Notärzte besitzen den Fachkundenachweis Rettungsdienst oder die Weiterbildung Notfallmedizin.

  

Geschichte

Heute ist es selbstverständlich, dass Notärzte in Westeuropa und einigen osteuropäischen Ländern zu einem integralen Bestandteil eines flächendeckend organisierten Rettungsdienstes
geworden sind. Allerdings ist erst im Jahre 1938 der Heidelberger Chirurg M. Kirschner auf die Idee gekommen, dass ein schwerverletzter oder kritisch kranker Patient nicht erst langwierig zum Arzt gebracht wird, sondern der Arzt schnellstmöglich zum Patienten gelangt, um vor Ort erste erweiterte und heute intensivmedizinische Maßnahmen einleiten zu können. In Deutschland wurde in den großen Städten erst nach dem 2. Weltkrieg eingeführt, wie z.B. 1956 in der bayerischen Landeshauptstadt München. Im Jahre 1983 wurde der Notarztdienst in Freilassing eingeführt. Praktiziert wurde anfangs das sogenannte NAW-System. Hierbei fährt der Notarzt kompakt am Rettungswagen mit. Den Arzt stellte zu dieser Zeit das Krankenhaus Freilassing. Im Juni 2000 wurde am Standort Freilassing auf das Rendezvous-System umgestellt, hierbei wird der Notarzt mit einem speziellen Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) zum Einsatzort gebracht. Zu einer weiteren Verbesserung der notfallmedizinischen Versorgung kam es im August 2004. Seit diesem Zeitpunkt wird das NEF „rund um die Uhr“ mit einem qualifizierten Fahrer besetzt. Im Oktober des gleichen Jahres übernahm die Notarztgemeinschaft Freilassing den 24 h-Dienstbetrieb vollständig.